Drei Fragen an Sonja

"Man sieht nur, was man weiß." (Goethe)

Wonach schaust Du, wenn Du in eine neue Stadt fährst?

Ich liebe Märkte und Markthallen, ich finde, hier kann man eine Stadt oder Kultur am besten kennenlernen. Und wenn es dann noch Stände gibt, die lokale Spezialitäten zum Direkt-Essen anbieten – super!

Der „Mercado di Ribeira“ in Lissabon hat mir zum Beispiel sehr gut gefallen. Aber auch der „Marché des Enfants Rouges“ in Paris ist wunderschön. Nicht zu vergessen der Mainzer Markt! Samstags über den Domplatz zu schlendern ist eine meiner Lieblings-Wochenend-Routinen!

Mercado di Ribeira in Lissabon
Ganz zufällig entdeckt: Lavendelfeld in der Provence

Treiben lassen oder vorbereiten?

Ich gehöre ganz klar zur Fraktion „vorbereiten“! Ich finde es toll mich treiben zu lassen, aber an den richtigen Orten, und dafür muss man sich eben vorbereiten 😉

Wie heißt es so schön? Vorfreude ist die schönste Freude – ich liebe es, schöne Orte und Dinge zu recherchieren und sie dann „in echt“ zu erleben. Nebenbei macht man zwangsläufig ja noch ganz andere Entdeckungen, das ist dann natürlich besonders schön.

Nach welchen Läden hältst Du Ausschau?

Ich finde Concept Stores spannend. Und Geschäfte mit besonderen Konzepten, wie zum Beispiel Buchläden, die auch ein Café sind.  Oder Restaurants, die Design-Produkte anbieten, wie der wunderschöne Laden „Casa e Bottega“ in Positano. Papeterie ist für mich auch immer ein Thema, ich habe so viele Notizbücher, aber ich kann nicht aufhören, sie zu kaufen!

Außerdem liebe ich es, wenn Produkte aus kleinen Manufakturen aus der Region angeboten werden. Ich habe sehr großen Respekt davor, wenn jemand eine Idee hat und daraus ein tolles Produkt entwickelt. Hier in Mainz gibt es eine sehr aktive Gründerszene, darauf sind wir wirklich stolz 🙂

Casa e Bottega in Positano.Geschäft und Restaurant in einem!